Wenn wir über FTTHZunächst müssen wir über Glasfaserzugang sprechen. Glasfaserzugang bedeutet, dass optische Fasern als Übertragungsmedium zwischen der Vermittlungsstelle und dem Endnutzer genutzt werden. Man unterscheidet zwischen aktivem und passivem optischem Zugang. Die Kerntechnologie des Glasfaser-Teilnehmernetzes ist die Lichtwellenübertragung. Multiplexverfahren für die Glasfaserübertragung entwickeln sich rasant und sind größtenteils bereits im praktischen Einsatz. Je nach Glasfaserabdeckungsgrad der Nutzer unterscheidet man zwischen verschiedenen Glasfaseranschlüssen wie FTTC, FTTZ, FTTO, FTTF, FTTH usw.
Fiber to the Home (FTTH, auch bekannt als Fiber to the Premises) ist eine Methode zur Datenübertragung über Glasfaserkabel. Dabei wird ein Glasfaserkabel direkt zum Haus des Nutzers (je nach Bedarf) verlegt. Konkret bezeichnet FTTH die Installation von optischen Netzwerkeinheiten (ONUs) in Wohn- oder Geschäftsgebäuden und ist – abgesehen von FTTD (Fiber to the Desktop) – die nutzernächste optische Zugangsnetzanwendung. Die wichtigsten technischen Merkmale von FTTH sind die höhere Bandbreite, die verbesserte Netzwerktransparenz hinsichtlich Datenformaten, Geschwindigkeiten, Wellenlängen und Protokollen, die geringeren Anforderungen an Umgebungsbedingungen und Stromversorgung sowie die vereinfachte Wartung und Installation.
Veröffentlichungsdatum: 20. August 2022






