Optisches Kabel für den Außenbereich, auch als Outdoor-Kabel bezeichnet, ist ein speziell für diesen Zweck entwickeltes Kabel. Es ist robust, beständig gegen Wind, Sonne, Kälte und Frost und verfügt über eine dicke Außenummantelung. Darüber hinaus zeichnet es sich durch mechanische und umweltbedingte Eigenschaften wie Druckbeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Zugfestigkeit aus.
Gängige optische Kabel für den Außenbereich lassen sich in zwei Bauarten unterteilen: optische Kabel mit zentralem Rohr und optische Kabel mit verdrillter Struktur.
① Optisches Kabel mit Mittelrohr: Das Kabel besteht im Zentrum aus einem Bündeladerrohr, um das herum die Verstärkung angeordnet ist. Beispielsweise besitzt das gängige optische Kabel vom Typ GYXTW eine geringe Anzahl von Adern, üblicherweise weniger als 12.
GYXTW Glasfaserkabel:
Strahlrohr: Das Strahlrohr besteht aus PBT, einem harten, flexiblen Material, das beständig gegen seitlichen Druck ist.
Da es nur 12 Farben für Glasfasern gibt, darf das nach nationalem (und internationalem) Standard gefertigte Glasfaserkabel mit Mittelstrahlrohr maximal 12 Adern aufweisen. Glasfaserkabel mit mehr als 12 Adern sind üblicherweise verdrillt.
2. Verdrilltes Glasfaserkabel: Mehrere Bündel optischer Fasern werden um das Verstärkungselement des Kerns verdrillt. Diese Glasfaserkabel, wie z. B. GYTS, GYTA usw., können mit Bündeladern kombiniert werden, um größere Kerne zu erzeugen. Anzahl der optischen Fasern.
Glasfaserkabel mit 60 oder weniger Adern verwenden typischerweise eine 5-Rohr-Struktur. Beispielsweise besteht ein 60-adriges Glasfaserkabel aus 5 Bündeln von Röhrchen, wobei jedes Bündel 12 Glasfasern enthält. Üblicherweise werden verdrillte Glasfaserkabel mit 12 oder weniger Adern aus einem Bündel von Röhrchen mit 12 Glasfaseradern und 4 massiven Fülldrähten verdrillt. Alternativ können sie auch aus 2 Bündeln mit je 6 Adern und 3 Fülldrähten verdrillt oder auf andere Weise kombiniert werden.
GYTS-Glasfaserkabel: Unter den verdrillten Glasfaserkabeln sind dieser Typ und GYTA am weitesten verbreitet. Mehrere Bündel von Glasfaserröhrchen werden um einen dickeren, phosphatierten Stahldraht verdrillt. Die Zwischenräume der verdrillten Drähte werden mit wasserundurchlässiger Kabelpaste gefüllt, und der Mantel wird nach einem Stahlbandring zu einer äußeren Hülle verpresst.
GYTA-Glasfaserkabel: Der Aufbau dieses Glasfaserkabels entspricht dem von GYTS, mit dem Unterschied, dass der Stahlstreifen durch einen Aluminiumstreifen ersetzt ist. Der Aluminiumstreifen weist eine geringere Querspannungsfestigkeit als der Stahlstreifen auf, bietet jedoch eine bessere Beständigkeit gegen Oxidation und Feuchtigkeit. In Umgebungen mit Durchführungsrohren führt die Verwendung des GYTA-Modells zu einer längeren Lebensdauer des Glasfaserkabels.
GYFTY-Glasfaserkabel: Dieses Glasfaserkabel besteht aus mehreren gebündelten, um einen nichtmetallisch verstärkten Kern verdrillten Adern. Der verdrillte Zwischenraum ist mit Kabelpaste gefüllt oder mit einem wasserundurchlässigen Band geschützt, und der Mantel wird ohne Armierung direkt auf die Außenseite gepresst. Dieses Modell existiert in zahlreichen Varianten und wird in einigen Freileitungsanwendungen eingesetzt. Zur Erhöhung der Zugfestigkeit des Glasfaserkabels werden Aramidfasern und ein extrudierter Mantel um den verdrillten Kabelkern herum angebracht. Besteht die zentrale Verstärkung nicht aus einem nichtmetallisch verstärkten (FRP-)Kern, sondern aus Stahldraht, spricht man von der Variante GYTY,F (für nichtmetallisch).
Typ-53-Glasfaserkabel: Es gibt Modelle wie GYTA53 und GYTY53. Dieses Modell verfügt zusätzlich zur GYTA- und GYTY-Glasfaser über eine Stahlarmierung und einen Stahlmantel. Es wird in Umgebungen mit relativ rauen Bedingungen eingesetzt. Die „53“ steht für eine zusätzliche Armierung und einen zusätzlichen Stahlmantel.
Veröffentlichungsdatum: 30. August 2021





