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Wie kann man gute von schlechten Glasfaserkabeln unterscheiden?

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1. Äußerer Einband:
1. Der Außenmantel von Glasfaserkabeln für den Innenbereich besteht in der Regel aus Polyvinylchlorid (PVC), Polyethylen oder flammhemmendem Polyurethan (LSZH). Dieser Mantel ist glatt, glänzend, flexibel und lässt sich leicht abisolieren. Der Außenmantel minderwertiger Glasfaserkabel weist eine schlechte Verarbeitung auf und neigt dazu, an eng anliegenden Schläuchen und Aramidfasern zu haften.

2. Der Außenmantel von Glasfaserkabeln für den Außenbereich muss aus hochwertigem, schwarzem Polyethylen (HDPE, MDPE) bestehen. Nach der Herstellung des Kabels sollte der Außenmantel glatt, glänzend, gleichmäßig dick und blasenfrei sein. Der Außenmantel minderwertiger Glasfaserkabel besteht hauptsächlich aus Recyclingmaterialien. Aufgrund des hohen Anteils an Verunreinigungen (Kalkstaub) in den Rohstoffen ist der Außenmantel rau und weist zahlreiche kleine Löcher auf. Wird der Außenmantel des Glasfaserkabels wiederholt gebogen, wird er beschädigt und verfärbt sich weiß. Nach einer gewissen Zeit im verlegten Zustand reißt der Außenmantel und lässt Wasser eindringen.
2. Glasfaseroptik:
Standardmäßige Hersteller von Glasfaserkabeln verwenden Faserkerne der Klasse A von führenden Herstellern. Billige Glasfaserkabel minderer Qualität verwenden häufig Fasern der Klassen C und D sowie illegal produzierte Fasern unbekannter Herkunft. Diese Fasern stammen aus komplexen Quellen und sind bereits lange außerhalb des Werks. Sie sind oft feucht und verfärbt, und Multimode-Fasern werden häufig mit Singlemode-Fasern vermischt. Kleinere Hersteller verfügen in der Regel nicht über die notwendige Testausrüstung und können die Faserqualität nicht beurteilen. Diese Fasern sind optisch nicht identifizierbar. Häufige Probleme bei der Herstellung sind: sehr geringe Bandbreite und kurze Übertragungsdistanz; ungleichmäßige Dicke, die den Anschluss an das Pigtail verhindert; und mangelnde Flexibilität, wodurch die Faser beim Aufwickeln bruchgefährdet ist.
3. Bewehrter Stahldraht:
Die Stahldrähte in Standard-Außenglasfaserkabeln sind phosphatiert und haben eine graue Oberfläche. Diese Stahldrähte erhöhen nach der Installation nicht den Wasserstoffverlust, rosten nicht und weisen eine hohe Zugfestigkeit auf. Minderwertige Glasfaserkabel bestehen hauptsächlich aus dünnen Eisen- oder Aluminiumdrähten. Diese erkennt man an ihrem weißen Aussehen und daran, dass sie sich leicht biegen lassen. Glasfaserkabel mit solchen Stahldrähten verursachen mit der Zeit einen erhöhten Wasserstoffverlust, und die Enden der Glasfasergehäuse oxidieren und brechen.
4. Panzerstahlgürtel:
Standardhersteller verwenden längs gewickelte Stahlbänder, die mit doppelseitig gebürstetem, rostbeständigem Kunststoff beschichtet sind. Minderwertige Glasfaserkabel bestehen aus gewöhnlichen Eisenblechen, und typischerweise ist nur eine Seite gegen Rost behandelt.
5. Glasfasergehäuse:
Die lose Ummantelung der Glasfaser im Glasfaserkabel muss aus PBT-Material bestehen. Dieses Material ist hochfest, formstabil und alterungsbeständig. Minderwertige Glasfaserkabelummantelungen bestehen typischerweise aus PVC. Der Außendurchmesser dieser Ummantelungen ist sehr dünn und weich; sie verformen sich leicht beim Zusammendrücken. Sie ähneln Trinkhalmen und bieten der Glasfaser keinen ausreichenden Schutz.
6. Fasersalbe:
Die in Glasfaserkabeln für den Außenbereich verwendete Faserpaste kann Silberstreifenbildung, Wasserstoffverlust und sogar durch Feuchtigkeit verursachte Glasfaserbrüche verhindern. Bei minderwertigen Glasfaserkabeln wird nur sehr wenig Faserpaste verwendet, sodass mit bloßem Auge Bläschen sichtbar sein können. Alternativ wird minderwertige Faserpaste eingesetzt, was die Lebensdauer der Glasfaserkabel erheblich verkürzt.
7. Aramid:
Aramidfasern, auch bekannt als Kevlar, sind hochfeste Chemiefasern, die hauptsächlich in der Rüstungsindustrie eingesetzt werden. Sie dienen zur Herstellung von Militärhelmen und kugelsicheren Westen. Derzeit stammen die auf dem Markt erhältlichen Aramidfasern hauptsächlich vom amerikanischen Hersteller DuPont. Sowohl optische Kabel für die Gebäudeinstallation als auch für Freileitungen (ADSS) verwenden Aramidgarn als Verstärkung. Aufgrund der hohen Kosten von Aramid (200.000 Yuan/Tonne) weisen minderwertige optische Kabel für die Gebäudeinstallation typischerweise einen sehr geringen Außendurchmesser auf, wodurch durch die Reduzierung des Aramidgarnverbrauchs Kosten gespart werden können. Diese Art von optischen Kabeln ist jedoch beim Verlegen in Schutzrohren anfällig für Beschädigungen.
8. Kabelpaste:
Die äußere Faserpaste des Glasfaserkabels ist mit der Außenseite des Glasfaserschlauchs verbunden, um das Kabel vor Feuchtigkeit zu schützen. Hochwertige Kabelpaste ist gleichmäßig verteilt und trennt sich auch nach längerem Gebrauch nicht. Bei minderwertigen Glasfaserkabeln verdunstet die Paste oder es ist nicht genügend Füllstoff vorhanden, was die Feuchtigkeitsbeständigkeit des Kabels beeinträchtigt.


Veröffentlichungsdatum: 17. November 2023

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