China ist der weltweit größte Hersteller und Exporteur von Kabeln. Beim Export von Kabeln in EU-Länder müssen die entsprechenden Zertifizierungen vorliegen, um die Konformität der Produkte mit den EU-Standards nachzuweisen. Eine dieser Zertifizierungen ist die CPR-Zertifizierung für Kabel.
Die CPR-Zertifizierung entspricht der CE-Kennzeichnungsrichtlinie der EU für Baumaterialien und legt Brandschutzanforderungen für Kabel fest. Die Europäische Union erließ im März 2016 die Verordnung 2016/364, die Brandschutzklassen und entsprechende Prüfverfahren für verschiedene Arten von Baumaterialien (einschließlich Drähten und Kabeln) festlegt. Gemäß Bekanntmachung 2015/C 378/03 der Europäischen Kommission wurde die Norm EN 50575:2014 im Juli 2016 offiziell zur harmonisierten Norm für Brandschutzanforderungen an Drähte und Kabel in Gebäuden. Die Norm trat am 1. Juli 2017 in Kraft.
Die CPR-Zertifizierung von Kabeln muss der Norm EN 50575 entsprechen. EN 50575 unterteilt die Brandschutzklassen von Drähten und Kabeln in sieben Stufen: Aca, B1ca, B2ca, Cca, Dca, Eca und Fca, je nach der freigesetzten Wärmemenge und dem Ausmaß der Verbrennungsschäden an den Drähten und Kabeln.
Zu den Kabelprodukten, die die CPR-Zertifizierung erfüllen, gehören folgende:
1. Stromkabel: isolierter Draht oder isoliertes Kabel zur Stromversorgung;
2. Steuerkommunikationskabel: werden für Drähte, symmetrische Kabel und Koaxialkabel in Kommunikationsgeräten, Datenübertragung, Funk-, Videokommunikation, Signalübertragung und Steuerung verwendet;
3. Glasfaserkabel: Optische Fasern, die in Kommunikationsgeräten, Datenübertragung, Funk, Videokommunikation, Signalübertragung und Steuerung eingesetzt werden.
Veröffentlichungsdatum: 11. Dezember 2023






